Klassenfahrt der Klasse 5d vom 19.09. – 21.09.2007

Mittwochs startete unsere Klassenfahrt zur Jugendherberge in Bad Marienberg mit einer etwa einstündigen Busfahrt. Dort angekommen mussten wir etwas warten, da die Zimmer noch nicht fertig waren. Wir vertrieben uns die Zeit aber mit einem ersten Spaziergang rund um die Jugendherberge und mit der Zimmerverteilung.
Vor dem Mittagessen durften wir dann schon einmal in den Aufenthaltsraum. Dort spielten wir dann in kleinen Gruppen Karten und Gesellschaftsspiele, andere testeten die Tischtennisplatten im Keller und draußen aus.
Nach dem ersten leckeren Mittagessen durften wir endlich in unsere Zimmer und diese einrichten.
Gleich darauf wanderten wir zu einem Wildpark, der in der Nähe war.
Dort sahen wir viele Tiere an und hatten bis zum Termin mit dem Falkner auch noch genug Zeit, uns auf dem Spielplatz auszutoben.
In der Falknerei sahen wir viele Raubvögel an. Und sogar ein „Flughund“ wurde uns präsentiert. Anschließend gingen wir schnell in die Jugendherberge zurück, denn es war uns ganz schön kalt geworden. Vor und nach dem Abendessen hatten wir ein wenig Freizeit. Was wir da in unseren Zimmern und in und um die Jugendherberge gemacht haben, ist geheim…
Von sieben bis zur Nachtruhe um zehn Uhr kamen wir dann nochmal in unserem Gruppenraum zusammen, um einen bunten Abend zu erleben. Jeder hat dazu etwas beigetragen.

Und so haben wir zur Abwechslung zu den vielen verschiedenen lustigen Spielen, die wir im Kreis spielten, tolle Sketche und Witze, ein Quiz, eine Gruselgeschichte, Gedichte, kleine Theaterstücke und sogar Akrobatik gesehen bzw. gehört.



Ausgeschlafen und nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt hatten, gingen wir am Donnerstag in die Stadt, um eine Stadtrallye zu machen. Kreuz und quer in verschiedenen Gruppen gingen wir durch die Stadt, um möglichst viele Fragen zu beantworten und Stempel zu sammeln.
An dem vereinbarten Treffpunkt in einem Kurpark blieben wir, machten eine lange Pause und genossen einfach die Herbstsonne.

Und wir hatten Glück, denn es wurde mittags richtig warm, so dass wir nach dem Mittagessen wieder in die Stadt zurückgingen: zu einem Barfußpfad.


In einem Park gab es einen Weg, den man nur barfuß gehen sollte. Da gab es z.B. Steine, Holz, Tannenzapfen und Dachplatten. Es hat sehr viel Spaß gemacht und vor allem das Kneipp-Schlammbad am Ende des Weges war klasse.




Zwei Stunden liefen wir mehrmals diesen Weg, ließen unsere Beine auf der Baumelbank baumeln, spielten Indiaka, eine Art Federball und veranstalteten kleine Judokämpfe.

Dann mussten wir zurück, denn wir hatten uns mit der Parallelklasse zu einem Fussballturnier verabredet.

Während unsere Klasse natürlich haushoch gewann, spielten diejenigen, die keine Lust am Fussballspielen hatten, wieder Indiaka, Frisbee und verschiedene Laufspiele.
So ging der Tag schnell zu Ende. Aber nach dem Abendessen stand noch ein weiterer Programmpunkt an. Mit einigen Kreisspielen vertrieben wir uns die Zeit. Denn es musste erst dunkel werden.

Um 21 Uhr konnte dann unsere Fackelwanderung losgehen:
Jeder bekam eine eigene Fackel in die Hand und dann zogen wir los in die Dunkelheit. Etwa eine Stunde lang liefen wir durch den Wald und zwischen Feldern entlang.
Zurück an der Jugendherberge schlossen wir diesen schönen Tag am Lagerfeuer ab. Das Holz dafür hatten wir natürlich nachmittags selbst zusammengesammelt. Wir machten Stockbrot. Das war gar nicht so einfach, denn man braucht ganz schön viel Geduld.

Dann mussten wir ins Bett. Denn freitags stand nach dem Frühstück die Abreise an: wir packten unsere Sachen, räumten die Zimmer und gingen leider fort.

Zum Glück standen dann direkt die Herbstferien an, denn der ein oder andere hatte sicherlich auch Schlaf nachzuholen….

Lisa Golkowski, Kilian Rick, Philip Fischer, Paulina Roloff,Dennis Demer, M. Weyler