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Cognac-Austausch Die Städtepartnerschaft zwischen Königswinter und Cognac besteht seit nunmehr 19 Jahren. Sie ermöglichte auch in diesem Herbst insgesamt 41 Schülern der 8. und 9. Klassen des Gymnasiums am Oelberg, der Jugenddorf-Christophorusschule und der Realschule Oberpleis die Teilnahme am Austausch mit ihren Partnerschulen Claude Boucher und Élisée Mousnier. Während ihres Aufenthaltes vom 15.-24. Oktober 2008 waren die Schüler und ihre Begleitlehrer in französischen Gastfamilien untergebracht und konnten ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Lebensweise und der Gastfreundschaft der Franzosen machen. Auf die Jugendlichen wartete ein dichtes, aber sehr vielfältiges Programm: Auftakt bildete der traditionelle Empfang beim Bürgermeister, durch eine Rallye konnten die Schüler die Altstadt näher erkunden. In Cognac selbst stand die Herstellung des gleichnamigen Getränks im Mittelpunkt: In der Tonnellerie Anjems erhielten die Schüler Einblick in die Kunst der Fassmacherei, im Musée des Arts du Cognac und bei Hennessy (siehe Foto) gewannen sie interessante Einblicke in die Produktion der für die französische Partnerstadt wirtschaftlich so bedeutenden Spirituose. Daneben wurden für die Königswinterer Tagesausflüge nach Saintes und in das Rätselschloss bei Pons organisiert, La Rochelle erkundeten sie bei bestem Wetter gemeinsam mit ihren französischen corres. Ein deutsch-französischer Projekttag und die Teilnahme am Ganztagesunterricht rundeten das Programm auch schulisch ab. Die Schüler sind mit sehr positiven Eindrücken zurückgekehrt und freuen sich bereits auf den Rückbesuch der Franzosen Ende März 2009. Ein Schüler-Bericht zum Cognac Austausch 2008 Nach einer 13-stündigen Busfahrt, die durch Belgien verlief, waren wir endlich da - und zwar in Cognac, einer Stadt, die mir sehr gut gefallen hat, da sie sehr überschaubar war und man dort auch viele Freizeitaktivitäten betreiben konnte (es gibt z.B. eine Kletterhalle ). Außerdem gab es allein in dieser Stadt, die etwa 20.000 Einwohner umfasst, drei Sekundarschulen, collèges. Die Schule, auf die ich gegangen bin, hieß Claude Boucher. Wie der Name schon sagt, wird in der Stadt der weltberühmte Cognac hergestellt. Logischerweise gab die Stadt dem Getränk den Namen. Nun zu den französischen Familien: Ich fand, dass ich in der Familie sehr gut aufgenommen wurde und sie sich gut um mich gekümmert hat. In den Gesprächen mit den anderen deutschen Austauschschülern habe ich erfahren, dass es ihnen ähnlich gut ergangen ist wie mir. Mit der deutschen Austauschgruppe haben wir unter anderem die Fassmacherei von Cognac, Städte in der Umgebung (wie La Rochelle, Saintes) und ein paar historische Orte und Museen in der Nähe besichtigt. Aber natürlich haben wir nicht immer nur Sachen besichtigt. Nein, wir hatten auch Gelegenheit in den Städten, die wir besichtigt haben, shoppen zu gehen. Das lief dann in 3er bis 6er Gruppen ab, die wir uns selbst aussuchen konnten. Das Wetter in Cognac war sehr schön, da es nie geregnet hat. Das hat mich umso mehr gefreut an diesem Austausch teilnehmen zu können. Am Wochenende unseren Aufenthalts in Cognac haben wir etwas mit den jeweiligen Familien unternommen. Fast alle sind mit ihren Gastfamilien zum Meer gefahren, so wie ich. Außerdem hatten viele das Glück, dass sich die Familien, die die deutschen Austauschschüler aufgenommen haben, untereinander kannten und man deshalb am Wochenende viel mit dem/der besten Freund/in machen konnte (in meinem Fall: zur Bowlingbahn gehen). Für mich war dieser 10-tägige Austausch eine sehr gute und schöne Erfahrung und es hat mir dort sehr gefallen. Wenn ich könnte, würden ich und die anderen jederzeit zurückfahren! Von: Joshua Mühlenbeck Klasse: 8e |