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Gymnasium am Oelberg einer der Pioniere der Berufserkundung

Was das Ministerium für Schule und Weiterbildung erst seit ca. 10 Jahren als Pflichtaufgabe auch dem Gymnasium vorschreibt und momentan wieder neu einfordert und – wie auch der Presse zu entnehmen ist -, wird am Gymnasium am Oelberg Oberpleis bereits seit 20 Jahren praktiziert: Berufsorientierung in der Oberstufe. So fanden vom 21.-23. Januar die 20. Berufserkundungstage der Schule für die rd. 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 statt. Diese Informationstage sind in ein Gesamtkonzept von Klasse 9 bis zum Abitur eingebettet.

Die Jahrgangsstufe 12 wird bewusst für dieses Projekt gewählt, da die Berufswahlentscheidung zu diesem Zeitpunkt verstärkt in den Blick der Schüler rückt, aber zugleich noch hinreichend Zeit für eigene Aktivitäten der Berufsorientierung verbleibt.

60 Referenten aus dem Eltern- und Ehemaligenkreis, aber auch aus vielen Institutionen – u.a. Universitäten, Fachhochschulen, Business-Schools, Sprachakademien, aus öffentlichem Dienst, Wirtschaft und Verwaltung  - stellten den Schülern ihre Berufsfelder vor. Sie berichteten über Voraussetzungen, Anforderungen und Zukunftschancen von Berufsfeldern und Studiengängen. Doch wurden neben den vielen einzelnen Berufsfeldern auch allgemeine Informationen über duale Studiengänge, Studienfinanzierung und Stipendien angeboten.

Jeder Schüler hatte im Verlauf der dreitägigen Veranstaltung sechs Pflichtveranstaltungen zu belegen, für die jeweils 90 Minuten angesetzt waren. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, aus dem breit gefächerten Angebot weit mehr als die vorgeschriebene Zahl an Berufsvorstellungen zu besuchen.

Die Organisatorin der wiederum sehr aufwändigen Berufserkundungstage, Frau Monika Werfel (Fachlehrerin für Deutsch und Musik) zeigte sich erfreut über die engagierte Mitarbeit der Referenten, aber auch über das sehr lebhafte Interesse der Schüler an den Informationen erfahrener Berufstätiger, dies gerade in Zeiten von Stellenabbau in vielen Bereichen, von Studiengebühren und Lehrstellenmangel.