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Am 3.2.2011 durften die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums am Oelberg an einer Informationsveranstaltung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ dBild 1es Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung teilnehmen.
„weltwärts“ wurde vor drei Jahren für Jugendliche und Erwachsene im Alter von 18-25 Jahren gegründet.

Heute unterstützt „weltwärts“ über 220 Entsendungsorganisationen, die Projektplätze für Teilnehmer in verschiedenen Entwicklungsländern und Aufgabenbereichen anbieten.
Frau Jacobi-Gies, Sekretärin bei weltwärts, berichtet den Schülerinnen und Schülern über die verschiedenen Möglichkeiten in Entwicklungsländern freiwillige Arbeit zu leisten, wie zum Beispiel Natur- und Umweltprojekte, das Arbeiten mit Kindern in Schulen und Kindergärten oder auch das Mitwirken bei Sportprojekten in Entwicklungsländern rund um die Welt.
Außerdem betonte Frau Jacobi-Gies, „dass es sehr wichtig sei, sich vorher klar zu machen: Was will ich?, welche Möglichkeiten habe ich bezogen auf Entsendungsorganisationen? und wohin will ich?"
Des Weiteren sei es von großer Wichtigkeit, sich sowohl früh zu bewerben, als auch sich „mental auf die neuen Erfahrungen vorzubereiten“, die offenkundig äußerst positiv als auch negativ für den ein oder anderen sein könnten.
Die Teilnahme an „weltwärts“ Projekten ist kostenfrei. Alle anfallenden Kosten wie Anreise, Betreuung, Versicherungsschutz, Verpflegung und ein Taschengeld in Höhe von ca. €100 werden finanziert.

Einen hautnahen Bericht über ein solches Auslandsjahr erhielten die Schülerinnen und Schüler außerdem von der zurückgekehrten Anna Schnetker.
Die ehemalige Schülerin des Gymnasiums am Oelberg verbrachte ihr freies soziales Jahr 2009/10 nach dem Abitur in Tarabuco, Bolivien mit „Volunta“, eine Organisation des Deutschen Roten Kreuzes Hessen.
Der Vortrag wurde anschaulich dargestellt mit original Klamotten, der Bolivianischen Flagge, typischem Spielzeug oder auch bolivianischem Geld, welches sie als Andenken mitbrachte.
Anna Schnetker berichtete von ihren Tätigkeiten als Englisch Assistenz an einer Schule, dem Alltag und ihren persönlichen „kulturellen Erlebnissen“.
„Schlimme und ungewohnte Begebenheiten oder Lebensumstände gehen schnell zur Normalität über und man passt sich an“, sagte sie.
In Bolivien habe sie aber auch „die größte Freiheit ihres Lebens erlebt, die sich auch in der Natur widerspiegelt“, so Anna Schnetker.
Die Bilder, die sie den Schülerinnen und Schülern zeigte, zeugte von den reichhaltigen Erfahrungen, die ein solches Jahr mit sich bringt und alle bekamen einen hautnahen Einblick in den Alltag, die Lebensumstände, die andere Kultur und die faszinierende Landschaft die Anna Schetker sehen durfte auf ihrer Reise.

Geschrieben von Lina Wehler, Stufe 12 GaO

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