Ideale Sporthelfer:innen

Vom 14. bis 16. Januar nahmen wir in der Sportschule Hennef an einer Sporthelferausbildung teil. Begleitet wurden wir dabei von Frau und Herrn Nettingsmeier, gemeinsam mit den Schüler:innen des Gymnasiums Leichlingen und Herrn Jestädt sowie den Schüler:innen der Realschule Wesseling mit Herrn Özkurt. In diesen drei Tagen haben wir viele neue Dinge gelernt, neue Leute kennengelernt und viel Zeit miteinander verbracht.

Wir begannen die Ausbildung mit einem Kennenlernen, bei dem sich zunächst die Lehrer vorstellten. Anschließend stellten sich die Schüler:innen untereinander mit einem Kennenlernspiel im Seminarraum vor. Dort absolvierten wir auch einen Erste-Hilfe-Kurs, lernten viel über das richtige Führen einer Sportstunde und besprachen, wie ein „idealer“ Sporthelfer sein sollte.

Am zweiten Tag führten wir viele praktische Übungen durch und hielten unsere eigenen Sportstunden, wobei wir wie „richtige Referendar:innen“ ein Feedback zu unserem Lehrverhalten bekommen haben, was sehr lehrreich war. Besonders interessant waren dabei die neuen Sportarten, die wir selbst ausprobieren konnten. Am Abend des zweiten Tages gab es noch eine besondere Einheit: die „Sichere Sporthalle“. Dabei hatte die Hälfte des Kurses Augenbinden auf, während die anderen die „Blinden” durch eine mit Hindernissen ausgestattete Halle führten. Dies war für uns alle eine besondere Erfahrung, da man sich voll und ganz auf seinen Partner verlassen musste. Dank des ständigen Durchmischens der Schulen funktionierte dies jedoch sehr gut, denn wir hatten als Gruppe schon ein gutes Team gebildet.

Am letzten Tag wurden die zwei verbleibenden Sporteinheiten durchgeführt. Anschließend schlossen wir das dreitägige Seminar mit Fotos und einer Abschlussreflexion im Seminarraum ab.

Unser Sporthelferkurs empfand die Ausbildung als sehr informativ und lehrreich. Außerdem konnten wir während des Seminars viel Zeit mit anderen Schüler:innen verbringen, die wir sonst nicht kennengelernt hätten. Auch der Zusammenhalt unter den 10 Schüler:innen unserer Schule wurde dadurch gefördert.

Zum Schluss bedanken wir uns noch beim Förderverein unserer Schule, der einen Teil der Kosten für das Seminar zur Verfügung gestellt hat.
Bericht: Lena Richter